Vom Erinnerungsort zum Reiseziel
Hauptbahnhofstrasse 8
4500 Solothurn
Die Geschichte des albanischen Sprach- und Kulturraumes am Beispiel einiger Städte und Orte

Foto: Berat, Albanien
Das albanische Siedlungsgebiet umfasst Albanien, Kosova, das westliche Nordmazedonien sowie Regionen in Südserbien und Ostmontenegro. Es handelt sich um einen eigenständigen Sprach- und Kulturraum mit einer historischen Entwicklung bis ins frühe Mittelalter, in Teilen bis in die Spätantike.
Anhand historisch bedeutender Orte zeichnet der Vortrag zentrale Prägungen dieser Geschichte nach, darunter Christianisierung, slawische Einwanderung, byzantinische, bulgarische und osmanische Herrschaft, Prozesse der Islamisierung sowie venezianische und westeuropäische Einflüsse. Thematisiert werden auch ethnische, religiöse und sprachliche Vielfalt, Nationalismus, Kriege, Vertreibungen, Besatzung und kommunistische Diktatur.
Der Vortrag rückt jene Orte in den Blick, an denen sich diese historischen Prozesse verdichteten. Während der Tourismus heute vor allem in Albanien eine bedeutende Rolle spielt, bleiben viele historisch relevante Regionen – insbesondere abseits der bekannten Zentren und in den Nachbarländern – wenig beachtet. Er fragt daher, was den albanischen Kultur- und Sprachraum historisch auszeichnet und welche geschichtsträchtigen Orte sich als Reisedestinationen erschliessen lassen.
Fisnik Zyberi ist Masterstudent der Geschichte an der Universität Zürich (Nebenfach Osteuropäische Geschichte) und verfügt über eine pädagogische Ausbildung auf Primarstufe. Er lebt in der Region Solothurn; sein thematischer Fokus liegt auf Südosteuropa.
| Kurs-Nr. | Datum | Tag | Dauer | Preis |
|---|---|---|---|---|
| 262-7060 | 13.05.2026 | Mittwoch |
Mi am 13.05.2026 1x Mi 18:00 – 20:00 |
CHF 45.– |