Was ist Jazz?

Kursleitung
Jürg Freudiger
Anzahl Plätze
6 – 25
Standort
Volkshochschule Region Solothurn
Hauptbahnhofstrasse 8
4500 Solothurn
Preis
Standard
CHF 180.–
Mitglied
CHF 171.–
Caritas KulturLegi
CHF 126.–
Termine
Di 03.11.2026 18:00 – 20:00
Di 10.11.2026 18:00 – 20:00
Di 17.11.2026 18:00 – 20:00
Di 24.11.2026 18:00 – 20:00

Eine swingende Reise durch die Ausdrucksformen und Geschichte einer faszinierenden Musikrichtung

Wir spüren den Elementen Melodie, Harmonie, Rhythmus, Form und Improvisation nach, die alle im Jazz ihre ureigene Ausdrucksform finden. Entscheidend sind die «Blue Notes» (also letztlich der Blues) für die Melodie, die spannungsvollen Intervalle für die Harmonik und das faszinierende Phänomen «Swing» für den Rhythmus. Wir entdecken die Einfachheit der meisten Formen (etwa die Song-Form A-A-B-A) und fragen nach den Techniken der Improvisation.

Dies immer mit Blick auf die Geschichte des Jazz, von den Anfängen über New Orleans, Swing, Bebop, Cool zum aktuellen Main-Stream-Jazz, musikalisch untermalt und exemplifiziert von Grössen wie Louis Armstrong, Billie Holiday, Duke Ellington oder Miles Davies.

  1. Elemente und Herkunft des Jazz
    Baumwollfelder, Worksongs, Negro Spirituals, Ragtime, Blue Notes, Spannung und Auflösung, Rhythmus, Bluesform, Improvisation

    Leadbelly «Where Did You Sleep», Fats Waller «Ain’t Misbehavin’», Louis Armstrong «Heebie Jeebie», Ella Fitzgerald «Summertime», Sarah Vaughan «Ain’t No Use»,

  2. Melodie und Harmonie: Blues und Jazz-Kadenz

    Dur oder Moll? Beides! Septimen und andere Spannungserzeuger, Jazz-Akkorde, Jazz-Kadenz

    Bessie Smith « Dirty No-Gooder’s Blues», Thelonious Monk: «Blue Monk», Emmet Cohen «Mr. P.C.». Count Basie «Jumpin’ at the Woodside», Miles Davis «All Blues», Herbie Hancock «Maiden Voyage»

  3. «It Don’t Mean a Thing If It Ain’t Got That Swing»

    Was ist Swing und warum kann man ihn nicht notieren? Kulturelle Offenheit, ungerade Taktarten, modernerer, Groove

    Tony Bennett & Lady Gaga «It Don’t Mean a Thing», Django Reinhardt «Minor Swing», Luiz Bonfá «Manhã de Carnaval», Dave Brubek Quartet «Take Five», Astrud Gilberto «The Girl from Ipanema»

  4. Form: der Chorus als Basis der Improvisation

    Was ist ein «Chorus»? Was passiert beim Improvisieren?

    Billie Holliday «Fine & Mellow» (Lester Young, Coleman Hawkins, Gerry Mulligan, Roy Eldrige…), Duke Ellington «Take the A-Train», Ella Fitzgerald «All of Me», Bill Evans Trio «Autumn Leaves», Miles Davis «So What», John Coltrane «Giant Steps»

Der Kurs richtet sich auch an Teilnehmende ohne musikalische Vorkenntnisse. Sämtliche Fachausdrücke werden nicht nur leicht verständlich erklärt, sondern vor allem hörbar gemacht. Der Dozent erscheint jeweils mit einem Instrument, um das Erzählte musikalisch zu illustrieren; mehrheitlich ist dies ein Kontrabass, bisweilen auch eine Gitarre.

Kurs-Nr. Datum Tag Dauer Preis
264-7077 03.11.2026 Dienstag Di ab 03.11.2026
4x Di 18:00 – 20:00
CHF 180.–