Schweizer Landwirtschaft: Entwicklung von der Eiszeit bis zum 1. Weltkrieg
Hauptbahnhofstrasse 8
4500 Solothurn
Vom Sesshaft werden zur bis zur Überproduktion
Rund 5’500 Jahre v. Chr. wurden die ersten Menschen im Gebiet der heutigen Schweiz sesshaft. Was mag die Jäger und Sammlerinnen bewogen haben, ihre nomadische Lebensweise aufzugeben und stattdessen Getreide anzubauen und Tiere in Ställen zu halten?
In diesem Kursteil werden die Entstehung und Entwicklung der Schweizer Landwirtschaft anhand der wichtigsten biologischen, technischen und gesellschaftlichen Veränderungen von der Eiszeit bis ins Jahr 1900 aufgezeigt.
Nach der letzten Eiszeit ermöglichten das Klima und die Einfuhr von Getreide und Nutztieren aus dem Nahen Osten im Gebiet der heutigen Schweiz die Sesshaftigkeit der Menschen. Auch die Bronzezeit und die Römer brachten wichtige Neuerungen für Ackerbau und Viehwirtschaft. Die Dreizelgenwirtschaft des Mittelalters erlaubte zwar die Ernährung der wachsenden Bevölkerung, verhinderte jedoch die Verbesserung der Produktivität. Die erste Agrarrevolution um ca. 1850 brachte durch Mechanisierung und den Einsatz von Dünger mehr Ertrag. Landwirte und Bäuerinnen waren nicht mehr nur Selbstversorger, sondern produzierten für den wachsenden Markt der neuen Industriegesellschaft.
Die Agrarpolitik des 20./21. Jahrhundert wird im vierten Kursteil besprochen.
Kursleitung: Franziska Borer, Dipl. Ing. Agr. ETH, Agrar- und Umweltpädagogin
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| Kurs-Nr. | Datum | Tag | Dauer | Preis |
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| 264-7116 | 04.11.2026 | Mittwoch |
Mi am 04.11.2026 1x Mi 18:30 – 20:00 |
CHF 34.– |

