Schweizer Landwirtschaft: Die Schweizer Agrarpolitik
Hauptbahnhofstrasse 8
4500 Solothurn
Von der ersten landwirtschaftlichen Revolution zur AP 2030+
Denken Sie beim Thema Agrarpolitik an Massentierhaltung, überdüngte See und subventionierten Käse? Seit der AP 2022 geht es in der Landwirtschaft um Direktzahlungen, Ökologischen Leistungsausweis und Ressourcenschonung.
In diesem Kursteil wird die Entwicklung der Agrarpolitik nach dem ersten und zweiten Weltkrieg, die Grundlagen des Landwirtschaftsgesetz von 1952 und die Vorgaben der aktuellen AP 2022 und folgende besprochen.
Die Erfahrung der Versorgungsschwierigkeiten im Ersten Weltkrieg und der Erfolg der Anbauschlacht des Zweiten Weltkrieges prägte die agrarpolitische Diskussion der folgenden Jahrzehnte. Im Landwirtschaftsgesetz von 1952 wurde ein weitreichender Schutz der Schweizer Landwirtschaft festgeschrieben, u.a. sollte sie gegen die Auswirkungen einer freien Markwirtschaft geschützt werden. Subventionen sowie der technische und genetische Fortschritt führten bald zu Überproduktionen und belasteten den Staatshaushalt immer mehr. Auch ökologisch stiess das System durch die Massentierhaltung an seine Grenzen. Weiter nahm der aussenpolitische Druck zu: Als Mitglied der GATT bzw. WTO musste sich die Schweiz zum Abbau der Preisstützungen und der Exportsubventionen verpflichten.
1996 wurde in einer Volksabstimmung die «Agrarpolitik 2002» angenommen. Diese strebt eine neue, markt- und umweltkonforme Landwirtschaft an. Dieses Ziel wird mit der AP 2022 bzw. 2030+ weiterverfolgt und hat tiefgreifende Veränderungsprozesse für die Landwirtschaftsbetriebe zur Folge.
Kursleitung: Franziska Borer, Dipl. Ing. Agr. ETH, Agrar- und Umweltpädagogin

| Kurs-Nr. | Datum | Tag | Dauer | Preis |
|---|---|---|---|---|
| 264-7119 | 25.11.2026 | Mittwoch |
Mi am 25.11.2026 1x Mi 18:30 – 20:00 |
CHF 34.– |