Schweizer Landwirtschaft: Die Bedeutung von Viehzucht und Tierhaltung
Hauptbahnhofstrasse 8
4500 Solothurn
Vom Zugtier und Nahrungslieferanten zum Klimasünder
Wussten Sie, dass nur auf rund 30% der Landwirtschaftlichen Nutzfläche Ackerbau betrieben werden kann? Auf den restlichen 70% wächst Gras, dass nur von Wiederkäuern wie Milchkühen und Mastrindern verwertet werden kann. Genau diese sollen nun auch für den Klimawandel verantwortlich sein. Wohin also soll sich die Nutztierhaltung entwickeln?
In diesem Kursteil werden die Entwicklung und die Bedeutung der heutigen Nutztierhaltung für die Schweizer Landwirtschaft besprochen. Verschiedene Haltungsformen und Produktionsweisen (Freiland, Bodenhaltung, IP-Suisse, Bio. etc.) wie auch die Auswirkungen auf Klima und Ökologie werden beleuchtet.
Im Jahr 2024 wurden in der Schweiz 530’000 Milchkühe, ca. 600’000 Mastrinder, 1.28 Mio. Schweine, 3.8 Mio. Legehennen und 8.1 Mio. Mastpoulets gezählt. Daneben werden Schafe, Ziegen, Pferde, Alpakas, Hirsche und Bisons auf Schweizer Landwirtschaftsbetrieben gehalten. Das Schweizer Tierschutzgesetz gilt als das strengste der Welt.
51% des landwirtschaftlichen Produktionswertes stammen aus der Tierhaltung, 34% aus dem Pflanzenbau. Mehr als 70% der landwirtschaftlichen Nutzfläche sind auf Grund klimatischer und topografischer Bedingungen nicht ackerfähig. Das darauf wachsende Raufutter kann nur durch Wiederkäuer wie Rinder, Schafe und Pferde verwertet werden. Auch die Schweinehaltung spielt eine wichtige Rolle: die Allesfresser verwerten rund 140’000 Tonnen Nebenprodukte der Lebensmittelherstellung.
Kursleitung: Franziska Borer, Dipl. Ing. Agr. ETH, Agrar- und Umweltpädagogin

| Kurs-Nr. | Datum | Tag | Dauer | Preis |
|---|---|---|---|---|
| 264-7117 | 11.11.2026 | Mittwoch |
Mi am 11.11.2026 1x Mi 18:30 – 20:00 |
CHF 34.– |