Schweizer Landwirtschaft: Ackerbau zwischen Alpen und Seen
Hauptbahnhofstrasse 8
4500 Solothurn
Vom Getreidebrei zur Zöliakie
Können Sie sich vorstellen, wie unsere Ernährung ohne Weizen, Dinkel oder Gerste aussähe? Tatsächlich wurden sämtliche Getreidearten erst durch Einwanderer aus dem Nahen Osten nach Europa gebracht. Der Getreidebrei war nach dem Sesshaft werden Jahrhunderte lang das Hauptnahrungsmittel der Menschen. Warum bloss leiden heute so viel Leute unter Getreideunverträglichkeit?
In diesem Kursteil wird die geschichtliche und kulturelle Bedeutung des Ackerbaus, die Auswirkungen moderner Getreidezüchtungen sowie die aktuellen Vorgaben für den Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln besprochen.
Die wichtigste Ackerkultur in der Schweiz ist das Getreide. Auf rund 140’000 Hektaren der knapp 400’000 Hektaren ackerfähigen Fläche werden Brotgetreide für die menschliche Ernährung und Futtergetreide für die Tiere produziert. Kartoffeln, Raps, Zuckerrüben und Sonnenblumen sind weitere Ackerfrüchte. Nahezu alle Kulturpflanzen wurden aus anderen Ländern nach Europa eingeführt. Durch Züchtung wurden Ertrag und Eigenschaften der Pflanzen verbessert. So wurde u.a. die Backqualität des Weizens durch Erhöhung des Gluten Gehaltes gefördert, worauf einige Menschen mit Zöliakie reagieren. Dünger und Pflanzenschutzmittel unterstützen die pflanzliche Produktion. Die sog. PSM müssen heute im Rahmen einer gesamtbetrieblichen Nährstoffbilanz für jede Kultur als Voraussetzung für die Ausrichtung von Direktzahlungen erfasst werden.
Kursleitung: Franziska Borer, Dipl. Ing. Agr. ETH, Agrar- und Umweltpädagogin

| Kurs-Nr. | Datum | Tag | Dauer | Preis |
|---|---|---|---|---|
| 264-7718 | 18.11.2026 | Mittwoch |
Mi am 18.11.2026 1x Mi 18:30 – 20:00 |
CHF 34.– |