Jean-Jacques Rousseau: «Vom Gesellschaftsvertrag»
Hauptbahnhofstrasse 8
4500 Solothurn
Die Grundlage des Staates ist eine Art Gesellschaftsvertrag – so eine verbreitete Meinung. Doch was soll das überhaupt sein, ein Gesellschaftsvertrag? In seinem gleichnamigen Werk formuliert Jean-Jacques Rousseau, gebürtiger Genfer, berüchtigter Rabenvater und Multitalent des Aufklärungszeitalters, eine Antwort auf diese Frage, eine Antwort, die einige der Grössten inspiriert (allen voran Immanuel Kant), aber auch entschiedenen Widerspruch provoziert hat.
Rousseau macht als Autor wenig Umschweife. Seine Schrift umfasst ca. 150 Seiten und ist in vier Bücher aufgeteilt, die sich in eine Reihe kurzer und dadurch griffiger Kapitel gliedern. Wir wollen uns auf die ersten beiden Bücher (jeweils ca. 25 Seiten) fokussieren, in welchen Rousseau sein Konzept des Gesellschaftsvertrags sowie seine Auffassung von Souveränität darlegt und erläutert, was er unter einer «volonté générale» versteht. Wenn Zeit und Energie reichen, nehmen wir auch das dritte Buch (ca. 50 Seiten) in Angriff, in welchem Rousseau die verschiedenen Regierungsformen bespricht.
Kursleitung: Dominik Renner, lic. phil., Philosoph und Sprachlehrer
| Kurs-Nr. | Datum | Tag | Dauer | Preis |
|---|---|---|---|---|
| 271-7223 | 01.03.2027 | Montag |
Mo ab 01.03.2027 4x Mo 18:00 – 20:00 |
CHF 179.– |