Demokratie unter Druck - Warum westliche Gesellschaften immer gereizter werden
Baslerstrasse 30a
4600 Olten
Demokratische Gesellschaften wirken heute oft erschöpft, gereizt und polarisiert. Vertrauen in Politik, Medien und Institutionen nimmt ab, Debatten werden aggressiver, soziale Medien verstärken Empörung und Vereinfachung. Gleichzeitig erleben viele Menschen das Gefühl, dass die gesellschaftliche Mitte brüchiger wird und gemeinsame Wahrheiten verschwinden.
Der Kurs untersucht die Ursachen dieser Entwicklung und fragt, warum westliche Demokratien derzeit unter so starkem Druck stehen. Welche Rolle spielen wirtschaftliche Unsicherheit, digitale Medien, Identitätspolitik, kulturelle Konflikte und das Gefühl permanenter Überforderung? Warum gewinnen populistische Bewegungen weltweit an Einfluss? Weshalb werden politische Diskussionen zunehmend emotional und kompromisslos geführt?
Am ersten Abend geht es um Vertrauensverlust, soziale Medien, „Wutpolitik“ und die Mechanismen moderner Polarisierung. Der Kurs beleuchtet dabei auch die Veränderung von Öffentlichkeit im digitalen Zeitalter und die Frage, warum Empörung oft mehr Aufmerksamkeit erzeugt als Sachlichkeit.
Der zweite Abend widmet sich der Zukunft demokratischer Systeme. Können liberale Demokratien langfristig stabil bleiben? Welche historischen Parallelen existieren? Wie verändern Krisen, geopolitische Spannungen und gesellschaftliche Fragmentierung unsere politischen Systeme? Und welche Möglichkeiten gibt es, demokratische Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken?
| Kurs-Nr. | Datum | Tag | Dauer | Preis |
|---|---|---|---|---|
| 271-7053 | 13.01.2027 | Mittwoch |
Mi ab 13.01.2027 2x Mi 18:00 – 20:00 |
CHF 90.– |