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Wien um 1900

 
Kursbeschrieb
 
"Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit". Diese Worte stehen auf dem 1898 errichteten Ausstellungsgebäude der Wiener `Secession´. Gustav Klimt schuf da den skandalträchtigen Beethovenfries und begann im `Goldenen Stil´ zu arbeiten. Zwanzig Jahre währte die Wiener Moderne mit Werken der jungen Grafiker und Maler Egon Schiele und Oskar Kokoschka. In der Kunstzeitschrift `Ver Sacrum´ stritten sich fortschrittliche Intellekturelle und in Kaffeehäusern wurde die Literatur modernisiert und die `Decadence´ zum Schlagwort der Zeit. In der `Wiener Werkstätte´ entstand die Idee des Gesamtkunstwerks mit der Utopie, alle Lebensbereiche mit Kunst zu durchdringen. An neuen Formen in Architektur, Innenausstattung, Kleidung und Malerei wurde gemeinsam gearbeitet. Im `Deutschen Werkbund´ und im `Bauhaus´ fanden diese Reformen ihre Fortsetzung.
 
Kursdaten 
 
Datum
10./17./20.November 2010
Dauer 
3x
Zeit
10./17.11.2010 (18.00-19.30)
20.11.2010 (10.30-12.00)
Kurs-Nr.
103-8202
Anmeldeschluss
03.11.10
Ort
10./17.11.10 Volkshochschule Solothurn
20.11.10 Fondation Beyeler, Riehen, Besuch der Sonderausstellung
Kursleitung
Dr. phil. Andrea Végh, Kunsthistorikerin
Preis in CHF
95.00
 
 
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